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PhilosophinnenLeben:

                    Margaret Cavendish

Von ihren Zeitgenossen wurde sie ausgelacht, von der philosophischen Forschung nicht ernst genommen, aber von ihrem Mann wurde sie verehrt. Es sind zwiespältige Gefühle, die die englische Philosophin Margaret Cavendish, Herzogin von Newcastle, Zeit ihres Lebens und auch danach ausgelöst hat.
Zwiespältig war auch ihre eigene Haltung. Margaret Cavendish hat immer wieder neue Rollen gespielt, sich selbst neu definiert. Sie war die angepasste Ehefrau, die ihren Mann ins Exil begleitet, aber auch die emanzipierte Partnerin, die die finanziellen Angelegenheiten regelt. Und Margaret Cavendish war eine visionäre Philosophin und eine Wissenschaftlerin, die ihre Berufskollegen provoziert hat.

Der Titel PhilosophinnenLeben: Margaret Cavendish von Ursula I. Meyer ist der zweite im Format einer erzählenden Biografie. Die Autorin beschreibt darin Cavendishs unterschiedliche Lebensphasen, erzählt vom kleinen Mädchen, der zurückhaltenden jungen Frau und der taffen Wissenschaftlerin. Durchmischt ist die Biografie mit Auszügen aus Cavendishs Originaltexten, die hier erstmals ins Deutsche übersetzt vorliegen.

276 Seiten, ISBN 978-3-928089-81-4

22,80 €

Philosophinnen Band 37


 
Umschlagtext
Gedichte über Atome, Aphorismen über das Vakuum, Dialoge zwischen Körper und Seele, Margaret Cavendish hat einen eigenwilligen Stil im Umgang mit der Philosophie. Und sie hat auch ganze eigene Theorien über die Naturphilosophie, das Thema ihrer Zeit.

Die Naturwissenschaften sind im 17. Jahrhundert noch jung, das Mikroskop gerade erst erfunden. Margaret Cavendish mischt sich in die Diskussion ein, kritisiert René Descartes und andere große Vordenker der Aufklärung. Das alles macht sie zu einer der schillerndsten Frauen ihrer Zeit. Ein PhilosophinnenLeben der besonderen Art.