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Catherine Macaulay: Erziehung zum Denken

Philosophinnen Band 23

Rousseau hat Unrecht

Gegen konservative Erzieher und Erzieherinnen ihrer Zeit, wie Rousseau und Madame de Genlis, richtete die britische Aufklärerin Catherine Sawbridge Macaulay ihre schärfste Kritik. Sie tragen die Verantwortung, wenn Frauen zu geistlosen und nur auf Äußerlichkeiten bedachten Menschen werden.

Mehr als Erziehung

In den Letters on Education hat Macaulay 1790 ihr eigenes Bildungsideal entwickelt. Es enthält so innovative Vorschläge wie Koedukation und kommt ohne die Lektüre der Bibel aus. Ihre wichtigste Forderung ist gleiche Bildung für Mädchen und Jungen. Macalauys Bildungskonzept geht über die Kindheit hinaus. Während Rousseau die minderwertige Natur der Frau konstatiert, fordert Catherine Macaulay ihre gesellschaftliche Gleichstellung.

Aufklärung muss sein

Mit Erziehung zum Denken liegt die erste deutsche Übersetzung der Letters on Education vor. Sie erschließt das Denken einer vergessenen Aufklärerin.

348 Seiten, ISBN 978-928089-50-0

19,80 €