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                  Das gewebe der welt

von Bettina Schmitz

Gedanken tauchen auf, verschwinden wieder, meist löscht das Gehirn sie ziemlich schnell. Einige verflechten sich aber auch zu Ideen und der Geist kann sie weiter entwickeln. Und so kommt der Mensch irgendwann an den Punkt, an dem er seine Ideen mit anderen teilt, sie kommuniziert.
»Schreibend aktiviere ich meine Beziehungen, Verbindungen und Fäden innerhalb einer nicht nur menschlichen Mitwelt, in der wir uns immer schon befinden«, so beschreibt die Philosophin Bettina Schmitz diesen Vorgang des Austausches mit anderen, mit der Welt.

Sind die Gedanken »auf der Welt«, muss die Gesellschaft sie sammeln, einordnen, verarbeiten. Nun treten die Wissenschaften als das kollektive Gedächtnis für komplexe Ideen auf den Plan. Sie unterscheiden zwischen dem, was bewahrt wird und dem, was als alltäglich vergessen werden darf.
Und genau an diesem Schnittpunkt bewegt sich Bettina Schmitz mit ihrem neuen Titel das gewebe der welt. Indem sie die Leserin und den Leser einlädt, ihren Gedankenwegen zu folgen, hebt sie die Trennung zwischen Alltag und Philosophie auf, lässt mit tänzerischer Leichtigkeit Poesie in den philosophischen Kanon fließen.

248 Seiten, ISBN 978-3-928089-82-1

19,80 €

Philosophinnen Band 38


 
Umschlagtext
Wo hört der Alltag auf, wo fängt die Philosophie an? Sich entlang dieser gedachten Trennung zu bewegen, ist nicht nur eine Gratwanderung, ist auch Befreiung aus zu eng gewordenen Denkstrukturen. Lässt man die Gedanken in Worte fließen, die Worte Fäden spinnen, entsteht ein Austausch, ein Stoffwechsel,
ein Gewebe der Welt.