Klassikerinnen des modernen Feminismus

herausgegeben von
María Isabel Peña Aguado
Bettina Schmitz

mit Beiträgen von
Elisabeth List
Carola Meier-Seethaler
Herta Nagl-Docekal
Luise Pusch
Senta Trömel-Plötz
Brigitte Weisshaupt 

322 Seiten, ISBN 978-3-928089-51-7 

19,80 €

Philosophinnen Band 24

Vision und Realität
Sechs Vordenkerinnen der feministischen Philosophie präsentieren sich in einem Band.
Elisabeth List, Carola Meier-Seethaler, Herta Nagl-Docekal, Luise Pusch, Senta Trömel-Plötz und Brigitte Weisshaupt sind längst zu Klassikerinnen geworden. Ihre Visionen lieferten die Grundlage für gesellschaftliche und politische Veränderungen.

Stichwort: Aktualität
Nicht nur die Kritik der vorherrschenden philosophischen Lehren, sondern den Entwurf neuer hatten sich diese Feministinnen auf die Fahne geschrieben. Immer noch aktuell sind die Themen:

• Kritik an der männlichen Dominanz in Gesellschaft und Wirtschaft
• ganzheitliches Denken gegen Leib-Seele-Spaltung
• Fürsorglichkeit als moralische Norm
• die Beziehung von Mensch und Wissen
• Kritik des Machtgefüges in den Wissenschaften
• weibliches Sprechen und Schreiben
• kritische Analyse der kulturellen Entwicklung

Schlüsseltexte neu präsentiert
Der Titel Klassikerinnen des modernen Feminismus enthält zahlreiche Schlüsseltexte der feministischen Philosophie. Ergänzt werden sie durch eine ganz persönliche Rückschau jeder Autorin. Eine Rückschau auf ihr Leben, auf ihre Arbeit, auf die Schwierigkeiten, von denen Frauen bis heute nicht frei sind.

Umschlagtext
Brauchen wir den Feminismus überhaupt noch?
Liest man die Texte von Elisabeth List, Carola Meier-Seethaler, Herta Nagl-Docekal, Luise F. Pusch, Senta Trömel-Plötz und Brigitte Weisshaupt, wird die Antwort augenfällig. Von einer wirklichen Gleichstellung sind wir weit entfernt. Denn es geht nicht nur um Kindergartenplätze oder Elternzeit. Es geht um eine Grundforderung des Feminismus, die Anerkennung der geistigen Leistungen von Frauen.
 


Bettina Schmitz: Der dritte Feminismus

Denkwege jenseits der Geschlechtergrenzen

Was ist Feminismus heute? Diese Frage stellt die Autorin Bettina Schmitz ihren philosophsichen Essays voran. Nach der Gleichheitsforderung der ersten Frauenbewegung und dem Differenzdenken der zweiten ist noch offen, was als nächstes kommt. Der dritte Feminismus steckt noch in der Phase der Definition, doch er verweist auf eine neue, gemeinsame Kultur. Dazu ist allerdings ein Balanceakt nötig, der einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen schafft.
Die Essays von Bettina Schmitz sind Streifzüge im Grenzgebiet von Philosophie und Literatur. Ein Nachdenken über die Rolle der Frau hat immer auch männliche Rollenbilder im Blick. Männlichkeit und Weiblichkeit bedingen einander und definieren sich gegenseitig auf vielen verschiedenen Ebenen, gesellschaftlich, psychologisch oder auch sexuell. Größtmögliche Freiheit in der Wahl des Lebensstils, ohne die Verantwortung für andere über Bord zu werfen, das ist das Ziel.
Band 19: 184 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-45-6,

17,80 €, 30,40 SFr



Bettina Schmitz und Maria Isabel Pena Aguado:
Das zerstückelte Leben. Ein philosophischer Briefwechsel

Die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Dauerthema in Politik und Gesellschaft. Doch der Tanz auf mehreren Hochzeiten, den vor allem berufstätige Frauen praktizieren, ist nicht nur ein organisatorisches Problem, das es zu lösen gilt.
Was denkt und fühlt eine Akademikerin, die zwischen wissenschaftlichem Anspruch und familiären Aufgaben hin und her gerissen ist. Einerseits muss sie sich immer wieder entscheiden, andererseits ist sie froh, die Wahl zu haben.
Die Protagonistinnen dieses philosophischen Briefwechsels, Raquel und Marianne, sind in den universitären Wissenschaftsbetrieb eingebunden. Und sie wollen nicht nur allen Anforderungen entsprechen und ihr zerstückeltes Leben koordinieren; sie wollen auch sich selbst gerecht werden.
Philosophinnen Band 15: 320 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-38-8,


19,80 €, 33,50 SFr

Ursula I. Meyer: Einführung in die feministische Philosophie


Frauen philosophieren anders. Unter dem Stichwort Feministische Philosophie ist in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts eine neue philosophische Strömung entstanden. Im Interesse der Befreiung der Frau zu philosophieren war das Ziel, entstanden sind neue und ungewöhnliche Theorien, die die Grundfesten der akademischen Philosophie erschüttern.
Patriarchatskritik, Geschlechterdifferenz und feministische Ethik heißen die Hauptthemen der feministischen Philosophie. Repräsentiert werden sie durch berühmte Namen wie Simone de Beauvoir, Mary Daly oder Luce Irigaray. Sie alle führen eine kritischen Auseinandersetzung mit der männerdominierten Geisteswissenschaft und kommen zu dem Schluss, dass die Philosophie dringend revisionsbedürftig ist. Denn sie hat es bisher versäumt, die Frauen und ihr Denken einzubeziehen.
Philosophinnen Band 1: 270 Seiten, 3. Auflage, ISBN 978-3-928089-37-1,

17,80 €, 30,40 SFr

Bettina Schmitz: Die Unterwelt bewegen. Politik, Psychoanalyse und Kunst in der Philosophie Julia Kristevas

Hannelore Schröder: Menschenrechte für weibliche Menschen. Zur Kritik patriarchaler Unvernunft


Von Kant über Hegel bis zu Otto Weininger untersucht die Autorin Hannelore Schröder die Ausgrenzung der Frau aus dem Begriff Menschheit. So haben diese und andere Philosophen die theoretischen Grundlagen für den Ausschluss der Frauen aus den Menschenrechten geschaffen und damit die gesellschaftliche Situation legitimiert. Die Folge ist, so Schröders These, die fortgesetzte Schändung der Menschenrechte der Frauen.
Dass solche Ausgrenzungen nicht mit Tradition oder Unkenntnis gerechtfertigt werden können, zeigt die Konfrontation von patriarchalen, antifeministischen Ideen mit den Forderungen von Widerstandskämpferinnen wie Olympe de Gouges, Louise Otto oder Marianne Weber. Sie haben bereits vor hundert und mehr Jahren gleiche Menschen- und Bürgerinnenrechte für Frauen verlangt, ihre Umsetzung ist bis heute nur bruchstückhaft vollzogen.
Philosophinnen Band 8: 312 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-23-4


17,80 €, 30,40 SFr


Die Psychoanalytikerin, Linguistin und Philosophin Julia Kristeva gehört zu den wichtigsten Denkerinnen der französischen Postmoderne. Ihr ist es gelungen, eine theoretische Verbindung zwischen Sprachwissenschaft und Psychoanalyse herzustellen. Damit zeigt sie das Unbewußte in einem neuen Licht.
Eine unbequeme Philosophin, deren komplexes Denken einen eigenen Code entwickelt. Die Autorin Bettina Schmitz hat den Zugang gefunden, die Revolution der Revolte. Der Gedanke der Revolution durchzieht Kristevas gesamtes Werk in verschiedenen Formen. Ob revoltierende Subjekte oder revolutionärer Feminismus, Kristevas Denken ist immer wieder eine Konfrontation mit den Grenzen und deren Überschreitung.
Philosophinnen Band 9: 240 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-26-5


17,80 €, 30,40 SFr