240 Seiten
ISBN 978-3-928089-79-1

19,80 €

Philosophinnen Band 36

PhilosophinnenLeben

Charlotte Perkins Gilman

 von Ursula I. Meyer

Übersetzungen von Petra Altschuh-Riederer

Spielen die persönliche Entwicklung und das private Umfeld bei Philosophinnen eine größere Rolle als bei Philosophen? Wahrscheinlich nicht. Aber solange Frauen keinen Zugang zur akademischen Bildung hatten, waren ihre beruflichen Wege zwangsläufig kurvig und voller Umleitungen; und das macht sie abwechslungsreicher.

Abwechslung ist auch das Stichwort im Leben der amerikanischen Philosophin und Frauenrechtlerin Charlotte Perkins Gilman. Geboren an der Ostküste der noch jungen Vereinigten Staaten führt sie ihr Weg, quer über den Kontinent und durch die unterschiedlichsten Berufe. Werbegrafikerin, Zeichenlehrerin, Zimmerwirtin, erst dann findet Charlotte ihre Bestimmung als wissenschaftliche Autorin und Schriftstellerin.
Ihr feministisches Hauptwerk Women and Economics ist bis heute ein Standardwerk der ersten Frauenbewegung.


PhilosophinnenLeben
Mit der Mischung aus biografischem Erzählstil und Auszügen aus Charlotte Perkins Gilmans Werk, fast alle erstmals in deutscher Übersetzung, ist der Autorin Ursula I. Meyer ein spannendes Format geglückt. Das Buch lässt die Leserin und den Leser eintauchen, eintauchen in ein anderes Leben, ein PhilosophinnenLeben.

Umschlagtext
Freiheit und Menschlichkeit, diese großen Ziele steckt sich Charlotte Perkins Gilman mit ihrer Philosophie. In ihren Gedichten, Novellen und philosophischen Texten entwirft sie dazu das Bild einer »neuen Frau«.

Charlotte selbst ist beinahe daran gescheitert. Zu groß waren die persönlichen und beruflichen Nackenschläge in ihrem
PhilosophinnenLeben.



 

Anne Finch Conway:

Lebendige Materie

oder Prinzipien der ältesten und modernsten Philosophie

Herausgegeben von Ursula I. Meyer

Übersetzt von Petra Altschuh-Riederer


Hätte die feministische Forschung diesen Text nicht wiederentdeckt, wäre eine so ungewöhnliche Philosophin wie Anne Finch Conway vergessen. Sie lebte zu der Zeit, als Descartes die Philosophie mit seiner Spaltung von Leib und Seele dominierte. Um so erstaunlicher ist es, dass ausgerechnet eine Frau diesem Denken die Stirn geboten hat. Für Anne Finch Conway war der Körper keine Maschine, sondern ein lebendiger Organismus, der genauso beseelt war, wie der Mensch insgesamt.

In Lebendige Materie liegt Anne Finch Conways Text Principles of the most ancient and modern philosophy erstmals in deutscher Übersetzung vor. Eine ausführliche Biografie rundet das Bild dieser außergewöhnlichen Denkerin und ihrer Zeit ab.

200 Seiten, ISBN 978-3-928089-55-5

17,80 €


Elizabeth Cady Stantons Frauenbibel
herausgegeben von Ursula I. Meyer, übersetzt von Petra Altschuh-Riederer  

Die Bibel vermittelt ein negatives Frauenbild! Diese Feststellung ist der Ausgangspunkt für Elizabeth Cady Stantons Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift. Als eine der bekanntesten Kämpferinnen für die Rechte und vor allem das Wahlrecht der Frauen im 19. Jahrhundert, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Bild zu revidieren. Und sie stellt fest, dass in den vorhandenen Urfassungen, diese Vorstellungen von der Frau oft gar nicht so negativ sind. Richtig schlecht gemacht wurden die Frauen erst von Übersetzern und Bibelkommentatoren. Was liegt also näher, als Frauen und Männer durch neue Übersetzungen und Kommentare eines Besseren zu belehren.
Stantons Frauenbibel liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. Bei seinem Erscheinen 1895 hat der Text eine überwältigende Resonanz hervorgerufen hatte, und wurde in viele Sprache übersetzt. Das vorliegende Buch soll nicht nur der historischen Bedeutung von Stantons Frauenbibel Rechnung tragen, sondern vor allem zeigen, dass ihre Anleitung zu einer feministischen Interpretation der Bibel auch heute nicht an Aktualität verloren haben.
Philosophinnen Band 20: 453 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-46-3,

24,80 €, 41,80 SFr


Das unterlegene Geschlecht
herausgegeben von Ursula I. Meyer, übersetzt von Petra Altschuh-Riederer

Der hier erstmalig in deutscher Übersetzung vorliegende Text „Woman not inferior to Man“ (Die Frau ist dem Manne nicht unterlegen), stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Identität der Autorin ist bis heute ungeklärt, sie selbst nannte sich „Sophia, a Person of Quality“ (eine Dame von Stand). Doch der Name der Autorin ist auch gar nicht so entscheidend, wichtig ist, wofür sie kämpfte: für die Anerkennung der Frauen als Geschlecht, das den Männern an Macht, Ehre und Ansehen gleichgestellt sein sollte. Sophia kritisiert in ihrem Text die männlichen Aufklärer, die zwar die Vernunftbegabtheit aller Menschen annahmen, dazu aber nur die Männer rechneten. Vor allem zwei Argumente für die angebliche männliche Überlegenheit nimmt Sophia aufs Korn: die Annahme, die Männer seien vernünftiger und das Vorurteil, Frauen würden sich stärker von ihren Gefühlen leiten lassen. Zusammen mit Sophias Verteidigung der Frauen enthält der Titel die Gegendarstellung eines Mannes unter der Überschrift: Der Mann ist der Frau überlegen. Dieses Pamphlet entstand als direkte Antwort auf Sophias Text und ist beispielhaft für die Härte und den Kampfgeist, mit dem der Streit um das Wesen der Frau geführt wurde.

Philosophinnen Band 17: 254 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-42-5,

17,80 €, 30,40 SFr


Charlotte Perkins Gilman: Frauen und Arbeit
herausgegeben von Ursula I. Meyer, übersetzt von Petra Altschuh-Riederer

Der von Charlotte Perkins Gilman im 19. Jahrhundert verfasste Text „Women and Economics“ befasst sich mit der Rolle der Frau im Wirtschaftsgefüge der damaligen Zeit. Doch er hat nicht an Aktualität eingebüßt. Die Autorin kritisiert das wirtschaftliche Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern, das sich bis heute wenig verändert hat. Der wirtschaftliche Status einer Nation wird immer noch überwiegend von deren männlicher Bevölkerung bestimmt. Und solange Frauen nur ein Prozent des weltweit vorhandenen Eigentums besitzen, wird sich daran auch nichts ändern.

Philosophinnen Band 16: 294 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-40-1,

19,80 €, 33,50 Sfr


Frauenmacht und Arbeitswelt

Beiträge von Charlotte Perkins Gilman, Olive Schreiner und Barbara Smith Bodichon, herausgegeben von Ursula I. Meyer, übersetzt von Petra Altschuh-Riederer


Theorien zum Thema Frau und Wirtschaft haben eine lange philosophische Tradition. Ein Teil davon sind die Analysen der Philosophinnen Barbara Smith Bodichon, Charlotte Perkins Gilman (literarische Titel: Herland, Die gelbe Tapete) und Olive Schreiner. Sie weisen nicht nur nach, dass Frauen keine unproduktiven Anhängsel eines Alleinernährers sind. Frauen sind Teil des wirtschaftlichen Handelns, ob durch Hausarbeit, als Arbeiterin oder Angestellte.
Ihre Analysen der Funktion der Frau in der Wirtschaft ihrer Zeit haben an Aktualität auch heute nicht verloren. Im Gegensatz zu den meisten ihrer Kollegen, die sie an den Rand des wirtschaftlichen Geschehens stellen, oder völlig in der Privatheit des Hauses vergessen.
Die erste deutsche Übersetzung von ausgewählten Texten dieser drei Philosophinnen liefert ein anschauliches Bild ihrer Zeit und ihrer Theorien.
Philosophinnen Band 13: 236 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-33-3

17,80 €, 30,40 SFr



Mary Astell: Reflexionen und Vorschläge              herausgegeben von Ursula I. Meyer, übersetzt von Petra Altschuh-Riederer  

Die englische Philosophin und Feministin Mary Astell gehört zu den wenigen Denkerinnen der frühen Aufklärung des 17. Jahrhunderts. Entgegen der ablehnenden Haltung der meisten Aufklärer hat sie ein Bildungskonzept für Frauen entwickelt. Nicht die Männer sollten Lehrmeister des „schwachen“ Geschlechts sein, sondern die Frauen selbst.
Astells Haupttexte, „A Serious Proposal to the Ladies“ und „Some Reflections upon Marriage“, liegen bislang nur zum Teil in einer neuen englischsprachigen Version vor. Mit der Übersetzung ins Deutsche sollen die kritischen Texte dieser frühen Aufklärerin einem modernen Publikum zugänglich gemacht werden. Versehen mit einem einführenden Teil, der Astells Leben und ihre Zeit anschaulich machen, liefert der Titel ein spannendes Zeitzeugnis.
Philosophinnen Band 10: 352 Seiten, Klappenbroschur, ISBN 978-3-928089-28-9

20,80 €, 35,10 SFr



Marie le Jars de Gournay: Zur Gleichheit von Frauen und Männern
herausgegeben von Florence Hervé und Ingeborg Nödinger


Die Frühaufklärerin Marie le Jars de Gournay ist in erster Linie als Schülerin und geistige Adoptivtochter des französischen Moralisten Michel de Montaigne bekannt. Doch sie ist auch eine der ersten Philosophinnen, die sich in ihren Texten für die Gleichheit der Geschlechter eingesetzt hat. Mit ihren Abhandlungen Die Gleichheit von Männern und Frauen und Die Beschwerde der Damen hat sie einen Beitrag zur damals aktuellen Diskussion Querelle des Femmes geleistet. Gournays Arbeit zeigt, dass bereits vor der klassischen, männlich dominierten Aufklärung des 18. Jahrhunderts eine feministische eingesetzt hatte, die den Grundstein für die spätere Frauenbewegung legte.
Mit dem Titel Zur Gleichheit von Frauen und Männern liegt nun erstmals eine deutsche Übersetzung beider Texte vor.

Philosophinnen Band 6: 99 Seiten, Klappenbroschur, ISBN 978-3-928089-16-6

10,80 € 18,80 SFr



Johanna Charlotte Unzer: Grundriss einer Weltweisheit für das Frauenzimmer
herausgegeben und eingeleitet von Heidemarie Bennent-Vahle


Charlotte Unzer war im 18. Jahrhundert eine bekannte Frau und eine der wenigen deutschen Philosophinnen, die bereits zu Lebzeiten eine breite LeserInnenschaft erreichten. Ihr Grundriss einer Weltweisheit für das Frauenzimmer ist eine bemerkenswerte Zusammenfassung und Erläuterung der damaligen Philosophie, zugeschnitten auf das weibliche Geschlecht.
Unzer, deren Grundriss der Kategorie Damenphilosophie zugeordnet wird, ist eine klassische Vertreterin der Aufklärung. Ihr Ziel war es, die Bildung der Frauen zu fördern und mit ihrer Darstellung der vernünftigen Wissenschaften möglichst viele zum selbständigen Denken zu ermuntern.
Philosophinnen Band 3: 408 Seiten, Klappenbroschur, ISBN 978-3-928089-07-4

20,80 €, 35,10 SFr