Sarah und Angelina Grimke: Gegen Sklaverei

herausgegeben von Ursula I. Meyer,

übersetzt von Petra Altschuh-Riederer

Mit Pamphleten und Vorträgen kämpfen die Schwestern Sarah und Angelina Grimké vor über 150 Jahren gegen die Sklaverei in den USA. Beide waren Ausnahmen in der Anti-Sklaverei-Bewegung. Nicht nur weil die Schwestern aus den Südstaaten stammten. Sie waren auch Vorreiterinnen in einem Kampf, der sich damals zur Bewegung entwickelte. Denn sie prangerten nicht allein den Missbrauch und die Ausbeutung der schwarzen Sklaven und Sklavinnen an. Sie sahen auch die Parallele zur Unterdrückung der Frauen, egal welcher Hautfarbe.
Den Grimké-Schwestern war klar, es geht um Macht. Sie haben als erste das Muster erkannt, das hinter Ausbeutung und Unterdrückung steht. Sklaverei dient nicht nur wirtschaftlichen Interessen. Sie war auch für viele weiße Männer eine willkommene Gelegenheit, ihr Dominanzstreben auszuleben. Der Grund lag darin, dass sie eine andere Hautfarbe, ein anderes Geschlecht oder eine andere Gesellschaftsschicht als minderwertig einstuften. Sarah und Angelina Grimké zeigen auf, dass es letztlich um die Frage geht, was ist der Mensch? beziehungsweise wer ist ein Mensch?

Philosophinnen Band 25: 374 Seiten, ISBN 978-3-928089-53-1

19,80 €, 33,50 SFr





Mary Wollstonecraft: Zur Verteidigung der Frauenrechte


herausgegeben von Ursula I. Meyer,

übersetzt von Petra Altschuh-Riederer



Die Aufforderung „Lehrt sie zu denken!“ richtete Mary Wollstonecraft im 18. Jahrhundert an Lehrer, an Gouvernanten, an Mütter und Väter, an alle, die für die Erziehung von Mädchen verantwortlich waren. Denn sie wollte die Frauenbildung ihrer Zeit revolutionieren. Ungebildet, hinterhältig und oberflächlich, so sah Wollstonecraft ihre Zeitgenossinnen. Schuld daran war eine verlogene Gesellschaft, die den Frauen intellektuelle Bildung verwehrte.
Als feministische Aufklärerin kämpfte Wollstonecraft für die Bildung und die freie Entfaltung von Frauen aller Schichten. Mit ihrem Anliegen hat sie Maßstäbe gesetzt und war eine wichtige Vordenkerin für die kommenden Frauenbewegungen.
Philosophinnen Band 21: 292 Seiten, ISBN 978-3-928089-48-7


17,80 € 30,40 SFr

Ursula I. Meyer: Aufklärerinnen

Aufklärerinnen - wer waren sie?

Spricht man über die großen Aufklärer, werden sie nur am Rande erwähnt. Während die Männer die Grundlagen unserer modernen Zivilisation schufen, hat man den Frauen nur eine Nebenrolle zugewiesen. Doch durch ihr Denken, ihr Werk und ihr Beispiel haben die Aufklärerinnen viele weitere Generationen beeinflusst. Der neue Titel unserer Reihe Philosophinnen spürt diesen Frauen nach - den Philosophinnen, Literatinnen und Wissenschaftlerinnen, die in dieser Umbruchphase etwas bewegen wollten. Mangelnder Frauenbildung, wirtschaftlicher Abhängigkeit und ehelicher Unterwerfung hatten sie den Kampf angesagt. Und das in einer Zeit, die den Frauen mehr denn je ein bürgerliches Korsett aufgezwungen hat.

Philosophinnen Band 22: 250 Seiten broschiert, ISBN 978-3-92808949-4

19,80 Eur [D], 33,50 SFr

Ursula I. Meyer: Die andere Philosophiegeschichte

Frauen denken anders – das war lange Zeit die Devise der modernen Frauenbewegung. Ob der eigentliche Denkvorgang bei Frau und Mann wirklich anders verläuft, darüber ist die Wissenschaft sich unseins. Tatsache ist, dass das Denken der Frauen im Lauf der Geschichte eigene Wege gegangen ist. Und diese „Denkwege“ beschreiben eine andere Philosophiegeschichte.
Der Titel Die andere Philosophiegeschichte liefert eine Zusammenfassung dieses Denkens, das Frauen im Lauf der Jahrhunderte entwickelt haben. Ein Denken, das das noch immer nicht in die Philosophiegeschichte eingegangen ist.
Philosophinnen Band 18: 348 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-44-9,

19,80 Eur [D], 33,50 SFr

Ursula I. Meyer: Das Bild der Frau in der Philosophie


„Was sagt denn die Philosophie eigentlich über die Frauen?“ wird die philosophische Frauenforschung oft gefragt. Die Antworten darauf sind unterschiedlich: Viele Denker haben sich ausgesprochen frauenfeindlich geäußert, aber es gibt Ausnahmen. Auch das Frauenbild weiblicher Philosophinnen in der Geschichte ist nicht so einheitlich, wie man es erwarten würde. Welche Einflussfaktoren gewirkt haben und welcher Austausch mit dem gesellschaftlichen Frauenbild stattgefunden hat, will die Autorin hier untersuchen.
Begeben Sie sich mit diesem Buch auf einen Rundgang durch die Philosophiegeschichte und stellen Sie fest, dass es nicht das Bild der Frau gibt. Denn die Philosophie hat eine ganze Reihe von Bildern entwickelt, die, abhängig von der jeweiligen Epoche und ihren Denkern und Denkerinnen variieren.
Philosophinnen Band 7: 312 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-25-0

17,80 €, 30,40 SFr

Ingrid Straube: Verordnete Unmündigkeit. Essays zur Philosophiekritik aus feministischer Sicht


Ist Selbstbestimmung ein Luxus und Unmündigkeit die Normalität? So lautet die Kernfrage in Ingrid Straubes zweitem philosophischem Text. Betrachtet man unsere gesellschaftlichen Verhältnisse näher und ohne patriarchale Brille, muss man diese Frage bejahen. Natürlich kann sich keines der beiden Geschlechter einem gewissen Maß an Fremdbestimmung entziehen. Doch wird die Unmündigkeit praktisch verordnet, ist ein selbstbestimmtes Leben kaum mehr möglich.
Ingrid Straube zeigt in ihrem neuen Buch die subtilen Methoden der Unterdrückung auf. Und dabei kommen einige erstaunliche Erkenntnisse ans Licht. Es sind nicht nur die alltäglichen Sexismen, denen Frauen begegnen und die sie kaum mehr registrieren. Es sind vor allem die unterschwelligen Unterdrückungsmuster, die die Männerwelt weiterhin unterstützen.
Helfershelfer dieser „verordneten Unmündigkeit“ sind nicht nur Politiker, Arbeitgeber oder Ehemänner. Es sind vor allem Wissenschaftler, Soziologen, Künstler und natürlich die Philosophen. Sie manipulieren unsere Weltsicht und ersticken jede Kritik von feministischer Seite durch Nichtbeachtung. Es ist an der Zeit, dass Frauen dieser Unterdrückung ein Ende setzen.
Philosophinnen Band 14: 234 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-35-7

17,80 €, 30,40 SFr

Ingrid Straube: Die Quellen der Philosophie sind weiblich. Vom Einfluss weiser Frauen auf die Anfänge der Philosophie


Haben Platon und Aristoteles abgeschrieben? Wenn ja, von wem? Wo liegen eigentlich die Wurzeln unseres philosophischen Denkens? Die traditionelle Philosophie hat diese Fragen schon lange beantwortet.
Die Autorin Ingrid Straube dagegen findet die Wurzeln unseres Denkens in den matriarchalen Urgesellschaften. Deren kulturelles Erbe ortet sie im gesamten abendländischen Philosophieren.
Ingrid Straube bringt die lange tradierte Vorstellung ins Wanken, das Philosophieren beginne erst mit Platon und Co. Der Ursprung unseres Denkens liegt nämlich in einer Kultur, die den männerdominierten Gesellschaften der klassischen Antike vorausgeht. Die Priesterinnen der alten matriarchalen Völker waren die frühesten Philosophinnen. Sie stellten zum ersten Mal die Frage nach der Entstehung der Welt und des Lebens. Auf ihren Lehren, heute religiös und kultisch interpretiert, baut unser gesamtes philosophisches Denken auf.
Der Titel Die Quellen der Philosophie sind weiblich liefert detaillierte Recherchen, und erstaunliche Schlussfolgerungen zeigen die engen Bezüge und Reaktionen auf unsere matriarchalen Grundlagen. Und sie machen deutlich, wie notwendig es ist, Philosophie in ihrem historischen Kontext zu sehen. Nur so können Entwicklungsprozesse deutlich werden.
Philosophinnen Band 11: 244 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-29-6

17,80 €, 30,40 SFr

Die Welt der Philosophin
eingeführt und herausgegeben von Ursula I. Meyer


Ist die Welt der Philosophin eine andere als die ihrer männlichen Kollegen? – Dieser Frage geht die Autorin und Herausgeberin Ursula I. Meyer in ihrem vierbändigen Titel nach. Orientierungspunkte sind Philosophinnen verschiedener Epochen, die in Porträts und Werkauszügen vorgestellt werden.
Der vierteilige Titel liefert epochenbezogene Überblicke, die die historische Situation sowie die Lebenssituation der Frauen anschaulich machen.

Teil 1: Antike und Mittelalter, Hardcover, 416 Seiten, ISBN 978-3-928089-09-8
Teil 2: Renaissance und frühe Neuzeit, Hardcover, 384 Seiten, ISBN 978-3-928089-13-5
Teil 3: Aufklärung und revolutionärer Aufbruch, Hardcover, 444 Seiten, ISBN 978-3-928089-18-0
Teil 4: Moderne Zeiten. Das 20. Jahrhundert, Hardcover, 416 Seiten, ISBN 978-3-928089-21-0

jeder Band: 25,- €, 42,10 SFr

Philosophinnen-Lexikon
herausgegeben von Ursula I. Meyer und Heidemarie Bennent-Vahle


Über 200 Philosophinnen aus allen Epochen, von der Antike bis heute, sind im Philosophinnen-Lexikon nachzuschlagen. Es ist das erste deutschsprachige Lexikon seiner Art und füllt eine seit langem bestehende Lücke innerhalb der philosophischen Nachschlagewerke. Herausgeberinnen und Autorinnen des Philosophinnen-Lexikons haben einen Grundlagentext erstellt, der das Denken meist vergessener Philosophinnen wiedergibt.
Inklusive Ergänzungsband! (ISBN 3-928089-19-6)
Philosophinnen Band 2: 385 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-928089-05-0

24,- €, 40,50 SFr

Hannelore Schröder: Widerspenstige, Rebellinnen, Suffragetten. Feministischer Aufbruch in England und Deutschland


Die längst überfällige Geschichte der modernen Frauenbewegung, geschrieben von einer Insiderin. Es ist an der Zeit, auch die jüngere Frauengeschichte zu dokumentieren. Wie waren eigentlich die Anfänge der modernen Frauenbewegung? Was hat sich seither verändert? Was ist noch zu tun? Das sind die drängenden Fragen in Hannelore Schröders historisch-politischem Text. Mit schonungsloser Offenheit legt die Autorin die Situation der Frauen bei Entstehen der modernen Emanzipationsbestrebungen dar, analysiert ihre Ursachen und kritisiert die Position politischer Kampfgenossen. Zu Wort kommen auch die Vorfahrinnen dieser modernen Rebellinnen.
Das Resümee einer „frauenbewegten“ Zeit macht überdeutlich, dass noch längst nicht alle Forderungen der aktiven Frauen der 60er und 70er Jahre realisiert wurden.
Philosophinnen Band 12: 180 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-928089-30-2


16,80 €, 28,80 SFr